Geschenke für Senioren

Sie verschenken ein Smartphone/Tablet an Ihre Eltern/Großeltern?

So ersparen Sie sich (und dem Beschenkten) eine Menge Ärger, Aufregung, Frust, Enttäuschung und Telefonate …

Die Idee ist gut

Ja, der Gedanke liegt nahe. Ihr neuer Vertrag mit dem super HighTech-Teil ist da. Und dann wohin mit dem „alten“?
Ihre Eltern und Großeltern freuen sich doch bestimmt über so ein Geschenk. Dann können sie endlich auch an der wunderbaren Welt des Internets teilhaben und ganz einfach mit ihren Kindern und Enkeln in Verbindung bleiben.
Und solche Sätze gehören dann der Vergangenheit an:
• „Du besuchst uns so selten“
• „Wann meldest du dich endlich wieder mal bei uns“

Diese Sätze kennen Sie doch auch, oder? Gerade wenn die Entfernungen zu den Familienmitgliedern sehr groß sind, ist eine regelmäßige Kommunikation – auf die alte Art und Weise – manchmal gar nicht so leicht. Ganz im Gegensatz dazu die aktuelle Technik:
Eine SMS oder Whats-App mit Bild ist heutzutage ja schnell geschrieben. Ganz spontan. Und ein Videonat gibt es ja auch noch.

Die.Technik

Bitte verschenken Sie nicht Ihre uralte, abgeranzte Gurke. Das Teil sollte schon noch einigermaßen in Schuss sein – technisch und optisch! Zum Beispiel sollte der Bildschirm bei einem Smartphone mindestens 5 Zoll haben. Und dann sollten Sie schon vorab all das vorbereiten:

  • Komplett löschen und zurücksetzen
    Sie wollen doch nicht, dass noch „verräterische“ Fotos drauf sind.
  • Neu installieren und einrichten (evtl. mit SIM-Karte)
    Bitte sorgfältig und gewissenhaft. Notieren Sie alle Daten.
  • Für WLAN sorgen
    Muss ja nicht gleich ein neuer Vertrag sein. Sprechen Sie mit Nachbarn, vielleicht können Sie sich für kleines Geld in ein bestehendes Netzwerk einklinken.
  • Anzeige/Text am Bildschirm vergrößern
    Praktisch alle Geräte bieten diese Möglichkeit
  • E-Mail mit Signatur einrichten
    Dann kann es sofort losgehen.
  • Kontakte der Familienmitglieder mit Fotos
    Damit ist es einfach freundlicher und sicherer.
  • Eventuell einen Messenger installieren
    Bitte vorab gleich mit allen verbinden.
  • Weitere Apps, passend zu Interessen/Hobbys installieren
    Nahverkehr, Nachrichten, Urlaub, Gesundheit, Politik …
  • Den ganzen anderen Quatschkram erntfernen Sie bitte vom Startbildschirm
  • Ach ja, vergessen Sie bitte nicht die richtige Bedienungsanleitung
    Sie wissen schon, welche ich meine :-)

Das alles gilt natürlich auch für Neugeräte.

Die Vorbereitung macht’s

Waren es früher die obligatorischen Ringelsocken von Oma, die für lange Gesichter sorgten, sind heute Smartphones und Tablets der Aufreger unterm Weihnachtsbaum. Aber eben andersrum. Dabei können diese modernen „Dinger“ eine echte Erleichterung für den Kontakt nach draußen sein. Gerade, wenn man nicht mehr so mobil ist.
Dabei sollten Sie aber eines nicht vergessen: Für Menschen, die nicht mit dieser Technik aufgewachsen sind, sind Smartphone und Tablet nicht so selbsterklärend wie gerne vorausgesetzt wird. Und eine vernünftige Anleitung wird ja auch nicht mitgeliefert.
Was tun? Hier sind die 5 besten Tipps für die ersten Tage und Wochen:
1. Geduld
2. Geduld
3. Geduld
4. Geduld
5. Sie werden es schon erahnen: Geduld

Das.Persönliche

Ganz ehrlich, so unter uns: Ohne die richtige Betreuung wird das nicht funktionieren. Lassen Sie Ihre Eltern/Großeltern mit dem neuen Teil nicht alleine. Sie fühlen sich sonst schnell überfordert und trauen sich das nicht mehr zu.

Hier meine besten Tipps aus jahrelanger Erfahrung:

  • Haben Sie Geduld, behalten Sie die Nerven
    Für Sie ist die Bedienung vermutlich ganz selbstverständlich, den Älteren geht es aber viiiiel zu schnell.
  • Machen Sie langsam, Schritt für Schritt
    So gewinnen Sie Sicherheit und Vertrauen.
  • Sorgen Sie für Erfolgserlebnisse
    Machen Sie gleich ein paar Fotos und schauen Sie sie gemeinsam an.
  • Festigen Sie die Abläufe mit kleinen Aufgaben
    Zum Beispiel in der ersten Woche jeden Tag einen Anruf/eine Kurznachricht (von beiden Seiten!)
    Dann eine Kurznachricht mit Foto. Danach …
  • Zeigen Sie die Vorteile auf
    Schnelle und einfache Kommunikation | Das Internet als Informationsquelle | Bei der digitalen Revolution dabei sein | Sicherheit unterwegs | Erreichbarkeit | Navigation …
  • Zerstreuen Sie Ängste
    Das lerne ich in meinem Alter eh nicht mehr | Brauch ich das wirklich noch? | Und wenn ich da was kaputt mache? | Das kostet bestimmt ganz viel Geld, wenn wir damit telefonieren? | Ich will aber nicht andauernd auf das „Ding“ starren müssen, wie all die anderen …
    Lesen Sie dazu auch:
    „10 gute Gründe für die Digitalisierung“.
Von |20. Januar 2018|

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